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Pressemitteilung

ÖDP-Kreisverband ehrt Sigi Ebner für sein Lebenswerk

Ein persönlicher Dank an einen engagierten Vorreiter der Energiewende, einen nimmermüden Kämpfer für ein besseres Leben für alle. Sigi hat viel erreicht und kann auf Erfolge zurückblicken. Aber er spürt auch, wie viel Kraft ihn das gekostet hat. Die Energiewende, die Transformation hin zu einem Wirtschaften, dass die Welt nicht kaputt macht, das geht ihm viel zu langsam.

Die Kreisvorsitzende Judith Neumair überreicht Sigi Ebner ein kleines Geschenk und eine Urkunde

Wurde für sein Lebenswerk mit viel Applaus geehrt: Sigi Ebner

Sigi Ebner will sich zurückziehen. Manchmal sieht man ihm seine Erschöpfung und seine Frustration an. Seit 40 Jahren informiert er ganz praxisorientiert über die Vorteile der regenerativen Energien. "Alles ist bekannt", sagt er, "und nichts tut sich. Alle Fortschritte, über die wir uns gefreut haben, werden gerade wieder zunichte gemacht." Die letzten Monate hat er damit verbracht, sein Büro auszuräumen. Im November hatte er mir ein Foto seines Büros geschickt, um mir zu zeigen, welche Mammutaufgabe er sich da vorgenommen hat. Was ich sah, war ein prallgefülltes, arbeitsreiches Leben; gesammelte Schätze von reichem, wertvollem Wissen, Engagement mit Herzblut. Es braucht Stärke, all das loszulassen. Der Anlass ist leider kein positiver. Politisch wie gesellschaftlich traf er zu oft auf Ignoranz, auf Widerstand, auf Trägheit. Bereits Erreichtes wurde wieder zerstört, Fortschritte zunichte gemacht. Das frustriert ihn zutiefst. 
Er hat seine ganze Energie gegeben, um das Thema voran zu bringen. Er hat es wirklich verdient, sich jetzt zurückziehen zu dürfen. Sich den Enkelkindern und der Familie zu widmen. Wir möchten ihm für sein unglaubliches Engagement danken. Sechs Jahre hat Ebner die ÖDP als Kreisrat vertreten, war Referent bei Veranstaltungen, beteiligte sich an Demonstrationen, baute Elemente für Infostände und diskutierte und informierte leidenschaftlich, schrieb Artikel und Leserbriefe, brachte seinen Reichtum an Ideen ein und half bei der Verwirklichung, er plakatierte und reparierte beschädigte Plakatständer, experimentierte und hielt uns mit Humor und guter Laune aufrecht. Der ehemalige Landrat Wolf hat ihn einmal als umweltpolitisches Gewissen des Landkreises bezeichnet. Wir haben ihm viel zu verdanken!

Er wird unserem ÖDP-Kreisverband weiterhin als Berater in Sachen Energie und Weltschutz zur Verfügung stehen. Und wir hoffen noch für viele, viele Jahre.
Vergelts Gott, Sigi!  Und - "Vergesst es nicht: Wir sind die Guten!"

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