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ÖDP erinnert mit Mahnwache und Film an „Grenzen des Wachstums“

Aktion in Pfaffenhofen anlässlich des Ersterscheinens des Öko-Klassikers vor 50 Jahren

Mit einer Mahnwache erinnert die ÖDP an das Buch „Die Grenzen des Wachstums“, das vor 50 Jahren veröffentlicht wurde.

Vor 50 Jahren hat der Club of Rome den Wissenschaftsklassiker „Die Grenzen des Wachstums“ veröffentlicht. Mit einer Mahnwache am 14. Mai um 13 Uhr erinnert die Pfaffenhofener ÖDP an die zentrale Botschaft von Prof. Dennis Meadows aus dem Jahr 1972: Auf einem begrenzten Planeten kein unbegrenztes Wachstum geben kann. Diese Erkenntnis sei „auch in Bayern noch nicht überall angekommen“.

„Eine Abkehr vom Dogma der vermeintlich notwendigen ständigen Konsumsteigerung findet sich leider auch nicht im Ampel-Regierungsprogramm. Deswegen wollen wir mit unsere Mahnwache daran erinnern, dass eigentlich schon vor 50 Jahren das Wesentliche gesagt wurde“, so ÖDP-Kreisvorsitzende Judith Neumair.

Geändert habe sich aber fast nichts: „Im Gegenteil: Der Konsum hat sich vervielfacht, der Verbrauch von Flächen und Ressourcen steigt zunehmend weiter. Auch im Landkreis Pfaffenhofen werden weiter Gewerbegebiete ausgewiesen und Straßen verbreitert, und stolz verkündet, wenn das Wachstum wieder einmal überdurchschnittlich war. Noch zahlen die Natur und Menschen in ärmeren Ländern den Großteil der Zeche. Aber auch bei uns in Pfaffenhofen ist messbar und spürbar, dass wir von den Folgen nicht verschont werden und die nächsten Generationen die Konsequenzen unserer ausufernden Ansprüche tragen werden.“

Das thematisiert die ÖDP trotz aller Dramatik auch mit einem komödiantischen Kurz-Film: Darin befindet sich das „Königlich Bayerische Amtsgericht“ plötzlich in der Gegenwart und in der Regierungszeit von Franz Josef Strauß und klärt die Frage „50 Jahre Grenzen des Wachstums“ – warum hat’s fast keiner gelesen? Zu sehen ab sofort auf www.oedp-bayern.de

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