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Ziele für den Landkreis

Der Mensch ist abhängig von den natürlichen Lebensgrundlagen (Wasser, Boden, Luft). Wir können auf Dauer nicht mehr Rohstoffe verbrauchen, als in natürlichen Kreisläufen wieder entstehen und nicht mehr Abfälle produzieren, als unsere Umwelt verkraftet. Deshalb fragen wir bei allen Entscheidungen:

  • Dient es den Menschen?
  • Dient es der Umwelt?
  • Dient es der Zukunft?

Artenvielfalt praktisch fördern

Ziel: Umsetzung und Weiterentwicklung der Ergebnisse des Volksbegehrens

  • ​Ökoflächen und Ausgleichsflächen vernetzen
  • Klima-angepasste Bäume entlang der Radwege pflanzen
  • Schrebergärten/ Schulgärten und naturnahe private Gärten fördern
  • Straßenränder und kommunale Brachflächen nach Möglichkeit nur noch 2 mal im Jahr mähen
  • alle Straßen- Gebäude und Gewerbebeleuchtungen auf Einsparmöglichkeiten überprüfen um die Lichtverschmutzung zu minimieren
  • Gründung eines Landschaftspflege-Verbands

Acker soll bleiben

Ziel: Vermeidung von Flächenverbrauch und Versiegelung

  • Maßvolles Aufstocken und Bebauen von Baulücken vor Ausweisung neuer Baugebiete
  • ​Neue Gewerbeflächen nur unter strengen Öko-Kriterien
  • ​wo möglich 3-fach Nutzung von Flächen: 1. Parken, 2. Wohnen oder Gewerbe, 3. Erzeugung von Energie durch Photovoltaik
  • ​​ökologische Flurbereinigung
  • ​Branchen wie Bildung, Gesundheit, IT- und Umwelttechnologie den verkehrsintensiven Branchen (Logistik, Handel) vorziehen
  • ​neue Gewerbeflächen bevorzugt nur auf bisher schon gewerblich genutztem Grund (Gewerbeflächen-Recycling)
  • ​​Regionales Handwerk fördern

Klima

Ziel: CO2-Ausstoss vermeiden, CO2 binden

  • Bewusstseinsbildung durch Ausweitung der Öffentlichkeitsarbeit
  • An geeigneten Stellen Alleen entlang von Radwegen
  • ​Naturnahe Bepflanzung an Flussläufen
  • öffentliches Bauen mit Holz fördern
  • wo möglich Moore renaturieren
  • Bevorzugte Ansiedlung von Betrieben mit umweltschonenden Produkten, Produktionsverfahren und Technologien
  • ​​zusätzliche Programme zur Förderung ökologischen Denkens bei der Jugend
  • ​​Infokampagne zur CO2-Bindung im Heimgarten durch Pflanzenkohle

Energie vor Ort

Ziel: regenerative regionale Vollversorgung

  • Ausweitung der Energieberatung neben Wärme auch Strom und Mobilität.
  • ​Alle möglichen Energiesparmaßnahmen ausschöpfen und fördern (als Voraussetzung einer regionalen regenerativen Vollversorgung)
  • ​Photovoltaik verstärkt ausbauen und als Maßgabe auf öffentlichen Dächern, Parkplätzen für Gewerbebauten einführen bzw. den Kommunen empfehlen.
  • ​Die Sektorkopplung (Wärme, Strom und Mobilität) auf und ausbauen.
  • ​Energiezentralen in Gewerbegebieten
  • ​Windenergie Infokampagne im Landkreis und Ausbau im Konsens
  • Energiezentralen in größeren Gewerbegebiete
  • ​Windenergie Infokampagne im Landkreis und Ausbau im Konsens

Landwirt, Tier und wir

Ziel: Erhaltung bäuerlicher Strukturen und artgerechte Haltung von Nutztieren, Anstoß einer Ernährungswende für ein Umdenken bei den VerbraucherInnen

  • Entwicklung der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette in der Region fördern:
  • Kommunale Unternehmen wie Schulen, Krankenhaus, etc:

    • ​​kaufen Fleisch aus regionaler, artgerechter und möglichst ökologischer Tierhaltung. Sie
    • kaufen weitere Rohwaren und Zutaten aus regionaler und ökologischer Herkunft und
    • bieten ansprechende, ausgewogene Mahlzeiten mit reduziertem Fleischanteil an, aber auch vegetarische/vegane Alternativen

  • Förderung kleiner und regionaler Schlachtstrukturen für möglichst kurze Transportwege und mehr Regionalität
  • ​​Landwirte bei der Umstellung auf Produktion nach Richtlinien des Öko-Landbaus fördern und unterstützen
  • ​Fordern und fördern einer Ernährungswende um ein Umdenken der VerbraucherInnen anzustoßen und zu entfalten

G’sundheit!

Ziel: Erhaltung der Gesundheitsversorgung vor Ort

  • Die Klinik bleibt in kommunaler Hand
  • Schaffung von Wohnungen für das Personal
  • Kindergarten in Kliniknähe
  • Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung auf dem Land in Zusammenarbeit mit den örtlichen Hausärzten
  • ​Verstärkte Aufklärung über die Risiken von Elektrosmog, Mobilfunk (z.B. 5G) und W-LAN
  • strikte Umsetzung des Handyverbots, das an allen bayrischen Schulen gilt

Heimat erhalten

Ziel: Schutz der Lebensgrundlagen Boden, Wasser und Luft

  • Suche nach Renaturierungsmöglichkeiten an Ilm und Donau zur Verbesserung des Hochwasserschutzes
  • Suche nach Möglichkeiten, die Gewässerqualität im Landkreis zu erhöhen
  • ​Maßnahmen ergreifen, um PFC-Schäden so schnell wie möglich zu beseitigen und PFC-Geschädigte unterstützen
  • Zunahme von Flugverkehr am Manchinger Flughafen stoppen
  • kommunale Betriebe beziehen ihren Warenbedarf so ortsnah wie möglich

Heimat bieten

Ziel: Integration

  • auf gerechte Verteilung im Landkreis achten
  • Unterstützung von Vereinen als Basis der Integrationsarbeit
  • Asylhelfergruppen, Selbsthilfegruppen und Wohlfahrtsverbände sind nicht Bittsteller sondern Partner bei Konzeption von Hilfeleistungen
  • Förderung internationaler Frauengruppen

Mobilität und Verkehr

Ziel: Was die Menschen brauchen muss mit kurzen Wegen und umweltfreundlich erreichbar sein

  • Förderung des ÖPNV, Verdichtung von Netz und Taktzeiten
  • von Solarmodulen überdachte Parkmöglichkeiten an wichtigen Zustiegspunkten schaffen (Park and Ride)
  • ​Verbesserung und Ausweitung des Radwegenetzes und Sicherung von Gefahrenstellen. Konkret siehe www.adfc-pfaffenhofen.de/radverkehr/kritische-stellen-und-wuensche/
  • Fahrzeugalternativen für den kommunalen Fuhrpark
  • ​Mitfahrbänke einrichten / ausbauen
  • Rentnerfreundliches landkreisweites Rufbus-System
  • Die Mitfahrzentrale auf der Homepage des Landratsamts vereinfachen und ständig bewerben
  • ​Positionierung gegen das Projekt B013-G080-BY-T03-BY des Bundesverkehrswegeplans 2030. Eine Verlegung der B13 aus dem Industriegebiet durch den Förnbacher Forst kommt für uns nicht in Frage.

neues Miteinander

Ziel: Landkreisgemeinden ziehen an einem Strang

  • Neue Möglichkeiten und Instrumente zur Schaffung von Konsens erproben
  • Solidarische, gemeinwohlorientierte und gemeinsame Aktionen von Gemeinden belohnen
  • ​Öffentliche Leistungen verstärkt auf ihre Notwendigkeit prüfen
  • ​Verbesserungsvorschläge von Bürgern und Landkreis-Bediensteten sollen geprüft und prämiert werden.

Familie und Soziales

Ziel: Aufwertung familiärer Arbeit, familienfreundliches Umfeld, Verhinderung von Armut und prekären Arbeitsverhältnissen

  • Betroffene hören und beteiligen – regelmäßige Treffen organisieren
  • Möglichkeiten suchen, wie Armut politisch vorgebeugt werden kann
  • Anteil an sicheren, unbefristeten und sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen im öffentlichen Dienst und möglichst auch in der Privatwirtschaft erhöhen
  • familienfreundliche flexible Arbeitszeitmodelle und Erhöhung der Teilzeitarbeitsquote auch in Führungspositionen in der Verwaltung schaffen
  • ​Waldkindergärten fördern
  • ​Ambulante und stationäre Hilfen zur Unterstützung der Pflegetätigkeit in den Familien fördern

Wohnraum schaffen

  • Bei Neuausweisung von Wohngebieten ab zehn Einheiten den Bau von öffentlich gefördertem Wohnraum verlangen (Errichtung von Gemeinde oder privatem Träger möglich)
  • ​Zielquoten für sozialen Wohnungsbau vorgeben
  • ​jährliche, öffentliche Abfrage der Fortschritte beim sozialen Wohnungsbau der einzelnen Gemeinden
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