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            <title>ÖDP Pfaffenhofen an der Ilm: Aktuelle Pressemitteilungen</title>
            <link>https://www.oedp-paf.de</link>
            <description>Unsere aktuellen Pressemitteilungen</description>
            <language>de-de</language>
            <copyright>ÖDP</copyright>
            <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 18:50:09 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Fri, 10 Jul 2026 18:50:09 +0200</lastBuildDate>
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                        <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 15:43:02 +0200</pubDate>
                        <title>Darf es auch etwas weniger sein?</title>
                        <link>https://www.oedp-paf.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/darf-es-auch-etwas-weniger-sein</link>
                        <description>Am 18.6. las Bernhard Suttner (ÖDP) bei einer gut besuchten Veranstaltung aus der Streitschrift &quot;Wir haben genug&quot; und diskutierte mit den Interessenten über die Weltsituation, das Menschsein und was es bräuchte, damit es allen gut geht. &quot;Im Bewusstsein unserer Verantwortung für zukünftige Generationen müssen wir das rechte Maß wieder finden.&quot;</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif"><span style="font-family:"Times New Roman",serif">Der langjährige Landesvorsitzende und heutige Grundsatzbeauftragte der Bayerischen ÖDP hat zusammen mit Agnes Becker und Tobias Ruff eine „Streitschrift“ unter dem Titel „Wir haben genug!“ im renommierten Münchner Ökom-Verlag herausgebracht. In der Einleitung zur Lesung betonte Suttner, dass es das Anliegen der drei Autoren gewesen sei, <strong>das Thema Verzicht „aus der Tabuzone zu holen“</strong>. Zur Lösung der drängenden Probleme wie Klimagefahr, Artensterben und Armut in vielen Ländern der Erde seien mittlerweile sehr gute neue Technologien verfügbar. Erneuerbare Energien und ökologische Verfahren in Landwirtschaft und bei der Gewinnung nachwachsender Rohstoffe seien Hoffnungszeichen. Das alleine genüge aber nicht, meinte der Referent: „Wir haben nicht nur ein Technologieproblem, sondern auch ein Mengenproblem, weil ein Teil der Menschheit viel zu viel verbraucht und verschwendet während andere hungern, das Klima immer instabiler wird und weltweit ein bedrohliches Verschwinden der Artenvielfalt stattfindet.“<strong> </strong>Man müsse sich damit anfreunden, <strong>das „verlorene rechte Maß“ wieder gelten zu lassen und den Zugriff auf Ressourcen aller Art zu begrenzen.  </strong></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif"><span style="font-family:"Times New Roman",serif">Maßlosigkeit bei Genuss, Konsum und Aneignung von Räumen und Gütern aller Art werde seit Menschengedenken in allen Kulturen verurteilt. „Fatalerweise funktioniert unser derzeitiges Wirtschaftssystem aber nur dann, wenn Genügsamkeit als verächtlich gilt und der rasche Konsum in großen Mengen ständig ansteigt“ meinte Suttner. <strong>Dabei mache „der Lauf im Hamsterrad von Produktion, Konsum und Wegwerfen“ niemanden glücklich und gefährde gleichzeitig die Lebensgrundlagen des Menschen.</strong> Es sei Aufgabe demokratischer Politik, den Märkten sinnvolle Rahmensetzungen vorzugeben. In diesem Zusammenhang plädiert die Streitschrift in einem eigenen Kapitel für <strong>„klare Ordnungspolitik“</strong>. Es reiche einfach nicht mehr aus, „immer nur an die Freiwilligkeit zu appellieren und mit schuldenfinanzierten Zuschüssen die Menschen zu einem etwas weniger schädlichen Verhalten ohne echte Korrektur zu veranlassen.“ <strong>Angesichts der sich zuspitzenden ökologischen Situation komme man aber um „lebensrettende Verbote und Verzichte“ nicht mehr herum. </strong></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif"><span style="font-family:"Times New Roman",serif">Besonders wichtig war dem Referenten das Einleitungskapitel der Schrift, in der die drei Autoren verschiedene Arten von Verzicht definieren: </span></span></span></span></p>
<ol> 	<li style="margin-bottom: 11px;"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif"><span style="font-family:"Times New Roman",serif">So gebe es den oft in der Fastenzeit praktizierten zeitlich begrenzten Verzicht auf einzelne Dinge wie Alkohol, Süßigkeiten oder Medienkonsum. </span></span></span></span></li> 	<li style="margin-bottom: 11px;"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif"><span style="font-family:"Times New Roman",serif">Auch der Verzicht auf aktuelle Ausgaben, „um auf eine größere Anschaffung anzusparen“ sei in bürgerlichen Kreisen immer geübt worden. Bei diesen Verzichten gehe es immer um das Eigeninteresse der handelnden Person. </span></span></span></span></li> 	<li style="margin-bottom: 11px;"><strong><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif"><span style="font-family:"Times New Roman",serif">Entscheidend sei aber zur Lösung der aktuellen Probleme die ethisch höher stehende Verzichtsart, die auf das Wohl anderer gerichtet ist: „Wer bei Eintritt einer Schwangerschaft auf Alkohol und Nikotin verzichtet, tut das zum Schutz des ungeborenen Kindes.“ In ähnlicher Weise seien wir heute lebenden Menschen aufgerufen, den noch nicht geborenen Generationen durch Verzicht auf schädliches Verhalten gute Lebensmöglichkeiten zu sichern. </span></span></span></span></strong></li> </ol>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif"><span style="font-family:"Times New Roman",serif">Suttner erinnerte an das wichtige <strong>Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutz aus dem Jahr 2021</strong>, in dem die Karlsruher Richter schärfere Maßnahmen einforderten, weil der vernachlässigte Klimaschutz die Freiheitsrechte künftiger Generationen gefährdet. „Wer heute die Zeichen der Zeit ignoriert und sich weigert, Verhaltenskorrekturen, Verzicht auf das Übermaß und sozialökologisch sinnvolle Vorschriften wie z.B. ein Tempolimit zu akzeptieren, schädigt die Lebensgrundlagen für alle nachfolgenden Generationen.“</span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif"><span style="font-family:"Times New Roman",serif">Das Buch „Wir haben genug!“ von Agnes Becker, Tobias Ruff und Bernhard Suttner (ISBN: 978-3-98726-050-6) ist im Buchhandel zum Preis von 10.- Euro erhältlich </span></span></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>04417 KV Pfaffenhofen-Ilm</category>
                            
                                <category>Gemeinwohlökonomie</category>
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
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                                <category>Umwelt- und Naturschutz</category>
                            
                                <category>Wirtschaft und Gewerbe</category>
                            
                                <category>Veranstaltung</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 14 May 2026 11:30:07 +0200</pubDate>
                        <title>Nachhaltig leben – aber mit Freude!</title>
                        <link>https://www.oedp-paf.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/nachhaltig-leben-aber-mit-freude</link>
                        <description>Wie wir unseren inneren Schweinehund überlisten und im Einklang mit ihm &quot;die Welt retten&quot;. Vortrag von Dr. Barbara E.Meyer am Dienstag, 19.5. im Hofbergsaal. Beginn um 19:30 Uhr.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Kennen Sie das? Da ist dieses Shirt aus China, das beim Aldi lockt. Oder der günstige Flug in den Urlaub, während die Zugfahrt umständlich erscheint. Und dann dieses „Schnäppchen“, das wir eigentlich nicht brauchen. Unser innerer Schweinehund liebt es bequem – und liefert uns die passenden Ausreden.<br /> Doch muss Nachhaltigkeit immer einen Kampf mit dem inneren Schweinhund bedeuten? Oder kann er sogar Spaß machen und uns stärken?<br /> <a href="https://www.edu.lmu.de/apb/personen/wiss_mitarbeiter_innen/barbara-meyer/index.html">Dr. Barbara E. Meyer </a>zeigt in ihrem Vortrag, wie kleine Veränderungen Wirkung entfalten – und zwar so, dass unser innerer Schweinehund einverstanden ist und uns sogar dabei unterstützt. Die Pädagogin und Autorin forscht an der LMU zu den Themen Nachhaltigkeit und Persönlichkeitsentwicklung und übersetzt psychologische Erkenntnisse unterhaltsam in die Praxis.<br /> Termin: Dienstag, 19. Mai 2026, 19:30 Uhr<br /> Ort: Hofbergsaal<br /> Veranstalter: ÖDP-Kreisverband<br /> Eintritt frei, Spenden willkommen</p>
<p>Hinweis: Der Vortrag wurde im Programm der ÖDP ursprünglich zu einem anderen Termin angekündigt.</p>

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                                <category>Klimaschutz</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 19:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Die doppelte Herausforderung</title>
                        <link>https://www.oedp-paf.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/die-doppelte-herausforderung</link>
                        <description>Über 2000 Euro hat der ÖDP-Kreisverband beim &quot;2. Pfaffenhofener Baumlauf&quot; vergangenen September gesammelt. &quot;Baumlauf&quot;? Genau - weil von dem bei dem Benefizlauf gespendetem Geld Bäume gepflanzt werden. Und zwar von dem Pfaffenhofener Verein Maninoy im Rahmen eines Regenwald-Aufforstungs-Projekts auf den Philippinen. Am 21.April hören wir, wie das Projekt läuft und wie es den neugepflanzten Bäumen geht.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Klima macht nicht an Staatsgrenzen halt, sondern betrifft die gesamte Weltgemeinschaft. Bäume speichern CO2 - egal wo sie gepflanzt werden. Seit über 20 Jahren begleitet der Verein maninoy ein Projekt auf den Philippinen, das zeigt, wie Bäume zur lebenswichtigen Brücke zwischen Mensch und Natur werden können. Das Projekt wird eng begleitet vom Vereinsvorsitzenden Mario Dietrich. Gerne berichtet er uns vom Projekt und bringt viele Bilder von den gespendeten Bäumen mit. Es ist eine Reise, die nicht nur von einem fernen Land berichtet, sondern von zwei Jahrzehnten Engagement, das Früchte trägt und Mut macht. Erleben Sie eine Geschichte, die von tiefer Verbundenheit und Hoffnung erzählt.</p>
<p>Seien Sie unser Gast<br /> Begleiten Sie uns auf dieser bunten Bilderreise und erfahren Sie aus erster Hand, wie aus einer Vision eine beständige Verbindung gewachsen ist.</p>
<p>    Wann? 21. April 2026, 19.30 Uhr<br />     Wo? Hofbergsaal, Hofberg 7, 85276 Pfaffenhofen an der Ilm<br />     Eintritt: frei / Spenden für das Projekt sind willkommen</p>
<p>Warum Sie dabei sein sollten:</p>
<ul> 	<li>Über 20 Jahre Maninoy: Einblicke in ein beständiges Projekt, das Hoffnung schenkt.</li> 	<li>Mensch & Natur: Erfahren Sie, warum Bäume für die Gemeinschaft vor Ort so wertvoll sind.</li> 	<li>Live-Bericht: Authentische Geschichten direkt von den Philippinen.</li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>04417 KV Pfaffenhofen-Ilm</category>
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                                <category>Soziales und Gesundheit</category>
                            
                                <category>Umwelt- und Naturschutz</category>
                            
                                <category>Veranstaltung</category>
                            
                                <category>Vortrag</category>
                            
                        
                        
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