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Rückblick zur Kommunalwahl 2020

Eine Woche ist seit der Kommunalwahl vergangen und es ist an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Was hat der mit viel Engagement und viel Herzblut geführte Wahlkampf der ÖDP eingebracht?

 

Liebe Freunde und Interessierte,

eine Woche ist seit der Kommunalwahl vergangen und es ist an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Was hat der mit viel Engagement und viel Herzblut geführte Wahlkampf der ÖDP eingebracht?

Wir können konstatieren, dass die ÖDP das erste Mal überhaupt erst einen Bürgermeisterkandidaten gestellt hat und dieser aus dem Stand sehr gesichert dritte Kraft geworden ist. Dass wir mit einem viel kleineren Budget ein respektables Ergebnis zwischen den beiden traditionellen Volksparteien errungen haben, die gegeneinander polarisiert haben und sich dadurch die Aufmerksamkeit gegenseitig zugeschanzt haben. Eine gewisse Enttäuschung will ich dennoch nicht verhehlen, denn das Ziel eines zweistelligen Ergebnisses bei der Bürgermeisterwahl sowie eines weiteren Sitzes in Stadt- und Kreisrat Pfaffenhofen wurde verfehlt.

Wir haben das letzte Mal den zweiten Sitz im Stadtrat mit Mühe errungen, jetzt war der Sitz nie gefährdet, im Gegenteil, es hat um Haaresbreite nicht zum dritten gereicht. Wir haben die absoluten Zahlen unserer Stimmen fast verdoppelt, unseren Stimmenanteil um die Hälfte gesteigert. Und bei genauer Betrachtung der Zahlen stellt man fest, dass nur zwei Parteien mehr als ein Prozent gewonnen haben. Das sind die Grünen und die ÖDP. Letztes Mal hatten die Grünen Pech bei der Verteilung, jetzt wir. Auch mein persönliches Ergebnis hat sich mehr als verdoppelt. Diese Zahlen sind ein Ansporn, weiter alles zu geben und für unsere Inhalte und Werte zu debattieren. Pech war übrigens auch, dass durch das alles überschattende Thema Corona unsere Kernziele Artenschutz und Klima ein wenig aus dem Focus der Öffentlichkeit gerückt sind.

Im Kreis haben wir den Fraktionsstatus gehalten und stabilisiert, aber mit Sigi Ebner hat ein hochkompetenter und profilierter Mann den Wiedereinzug verfehlt. Mit Sepp Steinberger haben wir jedoch einen renommierten Mann hinzugewonnen und konnten unser Gewicht im Norden ausbauen. Trotz neuer Mitbewerber also ein stabiles Ergebnis, damit kann man zufrieden sein, sollte sich jedoch nicht zufriedengeben, sondern weitermachen.

Denn klar positiv ist die Entwicklung der Partei: wir verzeichnen seit der Kommunalwahl wieder vier Neueintritte und einen weiterentwickelten, engagierten Kreisvorstand. Wir bekommen auf der Straße viel Zuspruch und auch die politischen Mitbewerber sehen in uns eine Kraft, mit der man rechnen muss. Die ÖDP ist beispielsweise in München bei der Kommunalwahl viertstärkste Kraft geworden, das motiviert ungemein.

Für unser Budget, das sich im Kontrast zu dem anderer Parteien winzig ausnimmt, ist das Resultat mehr als beachtlich. Und wir haben viel erreicht und viel vor. Und deshalb ist nach der Wahl immer vor der politischen Arbeit. Es wäre schön, wenn auch diese mit Interesse verfolgt würde. Noch mehr freuen wir uns über jeden, der zu uns stößt und mit uns anpackt, unsere Heimat, unsere Welt werden es uns danken.

Euer Richard Fischer

 

 


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