1. Nachhaltigkeit statt Kurzfristigkeit

Eine intakte Umwelt ist die Grundlage einer florierenden Gesellschaft. Um diese zu erhalten, muss die Stadt alles in ihrer Macht stehende tun, um die holledauer Natur und die gesamte Erde auch künftigen Generationen zu erhalten. Dazu gehört eine nachhaltige Führung öffentlicher Betriebe und ein Energiesparprogramm für öffentliche Gebäude. Der Flächenverbrauch soll gesenkt werden und die Artenvielfalt durch mehr naturnahe Flächen verbessert werden. Die Stadt soll Strom nur aus erneuerbaren Energien beziehen weitestgehend regional erzeugen lassen. Zur Nachhaltigkeit gehört auch die Unterstützung des fairen Handels durch die Stadt.

2. Ökologische Lebensqualität statt Betonwüsten

Die ödp ist erfreut, dass ihre Anregungen, wie die Begrünung der Insel, in der letzten Legislaturperiode umgesetzt wurden und fordert, dass dies so weiter umgesetzt wird. Die ödp unterstützt daher die kleine Landesgartenschau und will sie nutzen, Pfaffenhofen ein ökologischeres Gesicht zu geben.

3. Familie unterstützen statt entmachten

Die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft und des städtischen Lebens in Pfaffenhofen. Familien sollen von der Stadt die Unterstützung erhalten, die sie brauchen. Wenn es gewünscht wird, zählen hierzu auch Kinderkrippen und Kindergärten, die von der Stadt zu unterstützen sind. Die ödp verwahrt sich jedoch dagegen, Eltern, die ihre Kinder zu Hause erziehen wollen, unter Generalverdacht zu stellen. Sie tritt für eine echte Wahlfreiheit ein, die auf kommunaler Ebene gewährleistet werden muss.

4. Konzentration auf Bedürfnisse der Pfaffenhofener statt ungebremstes Wachstum

Pfaffenhofen als Live-Com Award Gewinner hat diese Auszeichnung vor allem seinem Charme als Kleinstadt zu verdanken. Momentan läuft die Stadt jedoch Gefahr, Opfer ihres eigenen Erfolges zu werden. Die Stadt verzeichnet einen Bauboom, die Preise für Grundstücke steigen rapide, junge Familien überlegen, wegzuziehen, weil sie sich die Preise nicht leisten können. Dieser Entwicklung gilt es entgegenzusteuern.
Der ödp ist es wichtiger, was die Menschen vor Ort denken, als dass sie andernorts mit einem weiteren Preis bedacht wird.

5. Fahrradkonzept statt Autowahn

Die ödp nimmt den Stadtrat in die Pflicht, ein Fahrradkonzept für Pfaffenhofen zu entwickeln, da diese Art der Mobilität in der Verkehrplanung mitunter stiefmütterlich behandelt wurde. Der öffentliche Nahverkehr soll unterstützt werden und einen festen Platz im Verkehrkonzept der Stadt einnehmen. Einer möglichen 5. Autobahnzufahrt (=Südumgehung) steht die ödp wegen der massiven Umweltschäden, die eine solche Straße mit sich bringen würde, und der damit verbundenen neuen verkehrstechnischen Probleme kritisch gegenüber und fordert alternative Konzepte.

6. Kultur statt Event

Pfaffenhofen hat eine reichhaltige Veranstaltungskultur. Diese will die ödp sichern und erhalten. Dafür ist eine Unterstützung der örtlichen Kirchen und Vereine unerlässlich, da diese die Träger der kulturellen Ereignisse sind. Externen Eventagenturen, die kommerzielle Großereignisse zu etablieren versuchen, steht die ödp jedoch skeptisch gegenüber. Auch steht sie dafür, den Kern von Veranstaltungen zu reflektieren, anstatt sich in immer neuen Events zu verlieren. Ein Feuerwerk hat daher auf einem Christkindlmarkt keinen Platz.

7. Holledau statt Münchner Trabantenstadt

Pfaffenhofen soll in seinem eigenen Charakter erhalten bleiben und nicht zu einer auswechselbaren Münchner Schlafstadt werden. Dafür ist eine Förderung der regionalen Kultur unerlässlich. Auch im Stadtbild soll sich dies niederschlagen und unpassenden Gestaltungsplänen ein Riegel vorgeschoben werden.

8. Interkultureller Dialog statt Panikmache

Pfaffenhofen ist eine Stadt, in der Menschen aus vielen Nationen beheimatet sind. Panikmache, wie sie angesichts des Moscheebaus betrieben wird, spaltet die Gesellschaft und wird von der ödp abgelehnt. Die ödp setzt sich vielmehr für einen interkulturellen Dialog ein, in dem Kritik möglich ist und sachlich miteinander versucht wird, Lösungen zu finden. Zu diesem interkulturellen Dialog soll nicht nur die Kommunikation mit den Muslimen gehören, auch andere Gruppen dürfen nicht vergessen werden. Die Integration von Migranten in unsere Gesellschaft sollte eine Selbstverständlichkeit sein, von Seiten der Migranten, aber auch von Seiten der aufnehmenden Gesellschaft.

9. Regional statt Konzern

Regionale Unternehmen sind das Rückgrat der Pfaffenhofener Wirtschaft. Anders als Konzerne, für die Pfaffenhofen nur ein weiterer Standort ist, wo man möglichst viel Gewinn abschöpfen möchte, sind gerade die Familienunternehmer daran interessiert, die Region zu erhalten und mit zu gestalten. Auch bieten sie wohnortnahe Arbeitsplätze und erhöhen so die Lebensqualität der Pfaffenhofener. Die ödp will sich bemühen, im politischen Rahmen die Strukturen zu schaffen, dass örtliche Betriebe gedeihen können. Dazu gehört auch die Unterstützung der Direktvermarktung der lokalen Landwirtschaft.

10. Transparenz statt Mauschelei

Eine gute Verbindung zu verantwortlichen Amtsträgern ist wichtig, darf jedoch nicht die Zugangsvoraussetzung für die Besetzung von städtischen Posten sein. Die ödp unterstützt eine Politik der Transparenz, die den Bürgern die Grundlage politischer Entscheidungen so deutlich wie möglich macht. Zur Forcierung der Beteiligung der Bürger an Entscheidungen unterstützt die ödp auch die direkte Entscheidungsfindung durch Bürgerentscheide.

11. Solide Finanzen statt Wohltaten zu Lasten der Kinder

Schulden verlagern die Problematik der Finanzierung auf die Zukunft, in der unsere Kinder dieses Geld zu Lasten ihrer eigenen Lebensqualität aufbringen müssen. Deshalb strebt die ödp nach einem ausgeglichenen Haushalt, der gewährleistet, dass auch künftige Generationen noch Spielraum haben, ihre Ideen zu verwirklichen. Wir dürfen ihnen keine Lasten aufbürden, nur weil wir mehr haben wollen, als wir uns leisten können. Wenn Schulden gemacht werden, so muss gewährleistet sein, dass dieses Projekt der Zukunft zu Gute kommt.

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