Die Mitglieder des ödp-Kreisvorstands (v. l. n. r.): Gustav Neumair, Patricia Kienle, Judith Neumair, Torben Render, Reinhard Haiplik, Richard Fischer, Franz Sendtner, Sigi Ebner, Stefan Skoruppa

Unsere Vorstandsmitglieder:

Richard Fischer

Kreisvorsitzender
Jahrgang 1983, Gymnasiallehrer, Stadtrat in Pfaffenhofen

Mein Name ist Richard Fischer und ich wohne mit meiner Frau und meinen zwei Kindern in Pfaffenhofen. Hier gehe ich meiner Berufung als Lehrer für Deutsch, Geschichte, Russisch und Sozialkunde am örtlichen Gymnasium nach. Seit 2014 sitze ich für die ÖDP im Stadtrat und bin dort Referent für Volksfest, Märkte und Dulten.

Oft bekomme ich die Frage gestellt, warum ich mich für eine kleine Partei engagiere, bei der ich ja doch „nichts werden könne“. Dem entgegne ich, dass dies nie die Motivation dafür sein sollte, Politik zu betreiben, sondern das Gemeinwesen nach seinen Werten und Idealen mitzugestalten. Und diese Möglichkeit bietet mir nur eine Partei, deren Ideale ich teilen kann. Selbstverständlich wäre es mir lieber, wenn die ÖDP viel größer wäre, so lange das aber noch nicht der Fall ist, gilt es dafür zu kämpfen. Dies ist in der heutigen Zeit nötiger denn je. Das Wertefundament der Gesellschaft erodiert unter dem Druck eines lediglich konsumorientierten Wirtschaftssystems, in dem die Familie zunehmend ins Hintertreffen gerät. Die Umwelt leidet unter menschlichem Fehlverhalten und Egoismus, obwohl doch deren Erhalt unser eigenes Interesse sein müsste, denn das Leben findet immer einen Weg; die Bedingungen für die Existenz der Spezies „Mensch“ verschlechtern sich gerade zusehends. Als Katholik schmerzt es mich, wenn mein Glaube nur mehr als ausgrenzende Tradition empfunden wird und nicht als Wertefundament. Man könnte noch länger weitermachen, aber es dürfte deutlich geworden sein, dass es genügend Gründe dafür gibt, sich in die Politik einzubringen. Denn wir leben in einer Demokratie und können uns glücklich schätzen, es in unsren eigenen Händen zu haben, wie unsere Zukunft ausschaut.

Deshalb bin ich 2002 in die ÖDP eingetreten und versuche seither vor Ort im besten Sinne konservativ zu wirken: unsere Natur und unsere Werte, kurz unsere Heimat zu erhalten.

Gustav Neumair

stellvertretender Kreisvorsitzender
Jahrgang 1951, Bankvorstand i.R.

Mein Name ist Gustav Neumair, ich wohne mit meiner Frau Judith in Winden bei Scheyern. Wir haben 5 erwachsene Kinder und 6 Enkelkinder.
Ich bin gelernter Landwirt und Dipl. Bankbetriebswirt. In meiner langjährigen Tätigkeit als Vorstand einer ländlichen Genossenschaftsbank und meinen Funktionen als stv. Bundesvorstand einer Gruppe von Agrarhandelsunternehmen die sich für gezielte, umweltbewusste Düngung einsetzen, kenne ich mich sowohl im landwirtschaftlichen Bereich als auch im Bankenbereich gut aus.
Diverse ehrenamtliche Tätigkeiten auf lokaler, regionaler und europäischer Ebene sowohl aus dem beruflichen Bereich als auch bei  kirchlichen und  gemeinnützigen  Organisationen runden meinen Erfahrungsschatz ab.
Da ich die derzeitige Entwicklung auf vielen politischen Ebenen und  im wirtschaftlichen Bereich mit Sorge betrachte, engagiere ich mich in der ÖDP. Seit 2007 bin ich Mitglied der ökologisch demokratischen Partei.
Das Alleinstellungsmerkmal der ÖDP durch den Verzicht auf Firmenspenden ist meiner Meinung nach eine dringend notwendige Regelung, die für alle Parteien gelten sollte.
Nur wenn die finanziellen Verflechtungen zwischen Konzernen und Parteien und Politikern aufgelöst werden, kann eine ganzheitliche, weitsichtige, umweltgerechte  und  bürgergerechte Politik betrieben werden.
Mein Schwerpunkt liegt im Einsatz für eine gemeinwohlorientierte Politik, wie sie in Artikel Nr. 158 der Bayerischen Verfassung steht. Die praktische Umsetzung dieses Artikels für die Firmen sehe ich durch steuerliche Lenkungswirkung am schnellsten erreichbar.
Im Bankenbereich lehne ich eine finanzielle Unterstützung durch den Staat ab. Banken sollten, so wie im genossenschaftlichen Sektor eine eigene Sicherungseinrichtung haben, die keine staatliche Unterstützung braucht. Die Verschiebung von in Deutschland erzielten Gewinnen auf das Ausland zur Vermeidung von Steuerzahlungen sollte für alle bei uns tätigen Unternehmen und Konzerne verboten werden. Eine Finanz-Tranksaktionssteuer halte ich für dringend geboten.

Patricia Kienle

Schatzmeisterin
Jahrgang 1965, Dipl. Ing (FH) Gartenbau

Mitglied in der ÖDP seit 23.09.03
Ich bin Mitglied, da ich mit dieser Partei mit Abstand die meisten Übereinstimmungen habe. Ein besonders wichtiger Punkt für mich ist, dass wir per Satzung keine Firmenspenden annehmen. Wohin das sonst führt, sieht man ja bei der Politik der etablierten Parteien (siehe Glyphosat, TTIP, Diesel-Skandal, die Liste ließe sich unendlich fortsetzen ...).

Sigi Ebner

Beisitzer
Jahrgang 1960, Dipl.-Umweltingenieur, Kreisrat in Pfaffenhofen

58 Jahre alt, aufgewachsen auf einem Hopfenbauernhof in Königsfeld, Lehre zum Elektroinstallateur, Berufsoberschule in Scheyern, Zivildienst und weitere sieben Jahre Sanitäter an der Rettungswache in Geisenfeld; Studium der Physikalisch-Chemischen-Technik mit Wahlfächer in der Umwelttechnologie.
Seit 30 Jahren glücklich verheiratet - zwei erwachsene Töchter.

Beruflich bin ich seit 29 Jahren bei der Firma Linde zuständig für Helium, vom Zeppelin, über Heliumfüllwerke bis zur Flüssig-Helium-Versorgung von Kernspintomographen an Krankenhäuser und Radiologie Praxen.Privat engagiere ich mich, seit 28 Jahren beim Bund Naturschutz im Arbeitskreis Energie. Seit 2014 bin ich für die ödp im Kreistag des Landkreises Pfaffenhofen und laut Landrat das energiepolitische Gewissen des Landkreises.

Warum für die ödp? Weil ich mich, meine Vorstellungen und Werte einer ökologisch und humanistisch/christlichen Gesellschaft nur im Parteiprogramm der ödp wiederfinde.
Deshalb fordere ich mehr Einsatz für ...

Saubere Energie – aus der Region für die Region, beginnend bei der wichtigsten Energie, der Nahrung, weiter beim Energiesparen und den regenerativen/himmlischen Energien für Strom, zum Heizen und für die Mobilität um die Klimaveränderung zu stoppen und das Überleben kommender Generationen zu sichern.
Gesunde Umwelt – in der Familie, in der Gesellschaft, durch Ressourcenschonung (Wasser, Boden, Luft), durch eine Kreislaufwirtschaft und kein Wachstum ohne Ende, bis hin zum Schutz der Artenvielfalt und unserer Lebensgrundlagen. Denn die Natur braucht uns nicht, aber wir brauchen die Natur.
und Gemeinwohl - Eine Gemeinwohlgesellschaft bedeutet für mich und nach der Bay. Verfassung Art. 158: „Eigentum verpflichtet gegenüber der Gesamtheit.“, das heißt für mich: neben der Lohnsteuer der Bürger/innen müssen auch große Firmen und Kapitalerträge so besteuert werden, dass genug Geld da ist, Kindergärten, Schulen, Kranken- und Seniorenhäuser zu bauen und zu betreiben. Denn Erziehung, Bildung, Gesundheit, Soziales und Pflege sind keine Nebensache, sondern Hauptaufgaben der Gesellschaft.

Reinhard Haiplik

Beisitzer
Jahrgang 1954, Studiendirektor i. R., Stadt- und Kreisrat in Pfaffenhofen

 

Nach dem Abitur am Schyrengymnasium und dem Wehrdienst Studium der Klassischen und Romanischen Philologie an der Münchener Ludwigs-Maximilian-Universität. Nach dem Staatsexamen Lehrer am Ignaz-Taschner-Gymnasium Dachau ; seit 1991 am Schyrengymnasium  Pfaffenhofen.

Seit 1996 ödp Stadt-und Kreisrat. Im Stadtrat Referent für Integration und Heimatpflege.

Verfasser zahlreicher Bücher (u.a. „Pfaffenhofen unterm Hakenkreuz“, „Geheimnisvolle Plätze in der Hallertau“, „Dees bißl Leben“, „Brandstifter , Mörder und Banditen“, „Hexen in der Hallertau“) und Theaterstücke (u.a. „Das sterbende Kloster“, „Die Katzenliesel“, „Die Schlacht von Sollern“, „Gump und Gänswürger“) sowie unzähliger heimatkundlicher Schriften.

Warum bin ich in  der ödp?
Als ich das erste Mal das ödp-Parteiprogramm las, wusste ich: „das ist meine Partei“.  Sie steht für all das, was mir am Herzen liegt.

Was ist mir wichtig?
Flächenverbrauch:
Die viel gerühmte bayerische Landschaft wird mehr und mehr versiegelt. Wo sich einst blühende Wiesen ausbreiteten, sehen wir nun oft Beton-Tristesse, hässliche Agglomerate, seelenlose Gewerbegebiete und Einkaufszentren. Der Flächenverbrauch wird allenthalben beklagt-und geht dennoch weiter. . Wenn wir hier nicht entschlossen und wirksam handeln, werden immer mehr natürliche Lebensräume zerstört, immer mehr Pflanzen und Tiere vom Aussterben bedroht, unser Land immer mehr  „verschandelt“.

Kultur/Heimat: „Heimat“ ist ein Begriff, der allzu oft pervertiert wurde.  Er sollte daher nicht allein von rechts-konservativen Kreisen besetzt  werden. Man darf nicht schlecht reden , was Bayern auszeichnet, aber auch nicht verschweigen, was seine Schönheit bedroht.  Ich trete für eine tolerante  Kulturpolitik ein, die  kritischen Geistern und Querdenkern-wir brauchen sie in Bayern dringend- Raum lässt und sie nach Kräften fördert.
In unseren Städten gilt es historische Baustubstanz zu erhalten, zu restaurieren und , wenn irgendwie möglich, mit neuem Leben zu erfüllen.  Dies trägt dazu bei,  dass bayerische Städte ihre Identität bewahren, verhindert monotone Gleichförmigkeit.  Unsere Städte müssen noch viel fußgänger-und radfahrerfreundlich werden. Zu oft noch hat der Autoverkehr Priorität. Intelligente ÖNPV-Konzepte sind gefragt.

Flüchtlingspolitik: Ich trete für eine Flüchtlingspolitik ein, die sich vom Gedanken der christlichen Nächstenliebe leiten lässt. Menschen, die nach schrecklichen Erlebnissen in unserem Land Schutz suchen, müssen wir Hilfe gewähren. Abschiebzentren an Grenzen dienen nicht dazu. Jedem rechten Fremdenhass ist entschieden entgegen zu treten. Probleme  dürfen aber nicht geleugnet und verschwiegen werden.

Pflege: Es gibt immer mehr Senioren, Kranke und Behinderte , die Pflege benötigen , aber immer weniger Menschen, die sich um sie kümmern. Es ist nicht nachzuvollziehen, dass der Vorstandvorsitzende eines Automobilkonzerns an einem Tag mehr verdient als ein Pfleger/eine Pflegerin im ganzen Jahr. Eine leistungsrechte Bezahlung von Pflegekräften darf nicht länger aufgeschoben werden. Dringend erforderlich  sind auch Investitionen  in ihre Ausbildung.                    

 

Judith Neumair

Schriftführerin
Jahrgang 1958, Hausfrau

Mutter von fünf erwachsenen Kindern und Oma von sechs Enkelkindern. Immer schon ehrenamtlich aktiv – in der Pfarrgemeinde und beim Asylhelferkreis in Scheyern, beim Eine Welt Laden in Pfaffenhofen, für verschiedene soziale Hilfsprojekte in Indien und Afrika.
Mit immer mehr Ungeduld habe ich die zunehmende Verstrickung der etablierten Parteien in unser profitorientiertes Wirtschaftsystem beobachtet und ihr hilfloses Taktieren, mit dem sie ihre Macht erhalten wollten, ohne sich mit den wirklichen Problemen der Gesellschaft zu befassen. Mit dem Gefühl bei der Landtagswahl 2003 nur zwischen Pest und Cholera wählen zu können, kreuzte ich die Fragen im Wahlomat an. Die größte Übereinstimmung mit meinen Überzeugungen hatte dabei die ödp, von der ich vorher noch nichts gehört hatte. Ich ließ mir das Parteiprogramm zuschicken. Seit 2004 bin ich Mitglied der ödp und seit 2014 Schriftführerin im Kreisverband.

Ich schätze besonders, dass die ödp keine Parteispenden annimmt und sich dadurch die Freiheit bewahrt, neutral und mit Abstand über das Wirtschaftsgeschehen nachzudenken und offen zu bleiben für neue Lösungen. Meiner Meinung nach ist die derzeit weltweit dominante Wirtschaftsform (der Neoliberalismus und der damit einhergehende Konsumismus) eine der Hauptursachen für Fehlentwicklungen wie

*         die Ausbeutung der Erde mit allen Folgen: Wegwerfmentalität, Müllberge, Klimaüberhitzung, Völkerwanderungen, Artensterben usw…

*         Waffenlieferungen in alle Welt mit allen Folgen: Kriege, Bürgerkriege, Flüchtlinge usw…

*         die Ausdünnung der Mittelschicht mit allen Folgen: Abstiegsängste, soziale Unruhen, Spaltungen in der Gesellschaft, Rechtsruck usw…

*         Profitorientierung in allen, auch emphatischen Berufszweigen mit allen Folgen: Pflegenotstand, zunehmender Arbeitsdruck, Burn out und psychische Erkrankungen, keine Zeit für Kinder usw…

*         Machtkonzentration bei globalen Konzernen mit allen Folgen: Machtschwund bei den Regierungen, Manipulation (auch von Wahlen), Gefährdung der Demokratie usw…

*         Globalisierung mit allen Folgen: Finanztransaktionen um den ganzen Globus, Steuerkriminalität, unfaire Freihandelabkommen, Identitätsverlust der Kulturen und terroristische Gegenbewegungen, Spekulation mit Lebensmitteln, Landgrabbing usw…

 

Mir ist wichtig:

*         Gemeinwohlökonomie (Bayerische Verfassung, Art. 151 Satz 1: „die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl“)und fairer Handel

*         Die unantastbare Würde jedes einzelnen Menschen

*         Gewaltfreiheit (auch in der Kommunikation)

*         soziale Lösungen für soziale Probleme

Franz Sendtner

Beisitzer
Jahrgang 1961, Apotheker

Stefan Skoruppa

Beisitzer
Jahrgang 1977, Allgemeinarzt, Gemeinderat in Jetzendorf, Kreisrat in Pfaffenhofen


Torben Render

Beisitzer
Jahrgang 1996, Student

Mein Name ist Torben Render und ich wohne in Pfaffenhofen. Zur Zeit studiere ich Jura in Regensburg. Davor war ich für ein Jahr als FSJler bei der Stadtjugendpflege Pfaffenhofen aktiv. Seit 2017 bin ich Mitglied der ÖDP.
Ich habe mir seit ein paar Jahren überlegt, mich politisch zu engagieren und mich deshalb nach einer Partei umgeschaut, mit deren Idealen ich mich identifizieren kann. Auf die ÖDP würde ich durch den jetzigen Kreisvorsitzenden Richard Fischer aufmerksam. Ich erlebte die ÖDP in meiner Schnupperphase als konservative, wertorientierte und naturerhaltende Partei, deren Anspruch es ist, frei von Lobbyarbeit zu sein. All diese Punkte bekräftigten mich, mit dieser Partei das Gemeinwesen mitzugestalten.
Als junges Mitglied ist es mir ein großes Anliegen, auch Menschen in meinem Alter wieder mehr zu politischer Teilhabe zu motivieren und ebenso für ihre Anliegen einzutreten. Der Klimawandel zeigt immer mehr seine Auswirkungen und es ist wirklich an der Zeit, diesem tatkräftiger entgegenzuwirken.
Aus diesen und aus vielen anderen Gründen wird deutlich, wie wichtig politisches Engagement ist und deshalb bin ich in die ÖDP eingetreten.

Die ÖDP Pfaffenhofen verwendet Cookies, um diese Website Ihren Bedürfnissen anzupassen. Zu den Cookie-Nutzungsbestimmungen